Hallo zusammen,
wohlwissend über meine undifferenzierte Fragestellung wage ich trotzdem einen Versuch:
für ein Zwei-Familienhaus probiere ich gerade die Möglichkeit einer Sanierung entsprechend den Vorgaben KfW 115 auszuloten.
Mein Ht' -Wert ist dabei schon optimal. Probleme bereitet mir der QP-Wert.
Ziel soll es sein, den KfW 115 Standard auch mit einer Gasbrennwertanlage zu bekommen.
Folgende Ausgangswerte für die Anlagentechnik:
Warmwasserbereitung:
Wärmeverteilnetz: gebäudezentral, ohne Zirkulation, Verteillleitungen im beheizten Bereich
Wärmespeicher: bivalenter Solarspeicher, Aufstellung im beheizten Bereich
Wärmeerzeugung: Kessel Brennwert, verbessert
Energieträger: Erdgas
Solaranlage: vorhanden
Heizung:
Wärmeübergabe: Wasserheizung, freie Heizfläche, Anordnung Außenwandbereich Xp=1K
Systemtemperaturen: 55/45 °C
Art der Wärmeverteilung: Verteilung im beheizten Bereich, Steigstränge innenliegend
Regelung der Umwälzpumpe: geregelte Pumpe
Wärmespeicherung: kein Pufferspeicher vorhanden
Grundlast-Wärmeerzeuger: Brennwertkessel; Aufstellung im beheizten Bereich, verbessert
Energieträger: Erdgas
Solaranlage: Solaranlage vorhanden
Spitzenlast-Wärmeerzeuger: kein weiterer Erzeuger vorhanden
Lüftung: keine Lüftungsanlage vorhanden
Die Ergebnisse wurden mit dem Excel-Tool von Dr. Kati-Jagnow von
DELTA-Q berechnet.
Zurzeit erreiche ich den QP-Wert nur, wenn ich eine Pelletheizungsanlage installiere.
Besteht die Möglichkeit dies zu umgehen?
Hat jemand gute Hinweise diesbezüglich.
Vielen Dank,
Gruß
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Blumenschein