Tom
 
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Datum: 01.12.2006
Uhrzeit: 13:52
ID: 20152



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Originally posted by Archimedes
Er hatte, um die Unvereinbarkeit zwischen Gebautem und Geplantem deutlich zu machen, einige markige, teils witzige, Visualisierungen vorbereiten lassen ...
Was meinte er/meinst Du damit genau? Pfusch am Bau? Missverständnisse zwischen Archi und Ing.? Oder eben Uneinigkeit zwischen Archi und Bauherr und -frau?

Zu dem Raum (der unteren Halle im Lehrter Bahnhof) kann ich noch meinen persönlichen Eindruck anfügen, dass es sich dabei schon um ein sehr, sehr beeindruckend großes Volumen handelt, das mit der absolut glatten, ebenen, hohen Decke momentan schon ein Bedürfnis nach Gliederung erweckt. Die unteren Bahnsteige sind ja eine riesige rechteckige Betonwanne - und man hat das Gefühl eines leeren Trockendocks (oder besser: Atom-U-Boot-Bunkers), in das mehrere Containerschiffe passen würden. Man kann sich aber eben schon Alternativen zu dem Gewölbe denken; m. E passt dieser Gewölbe-Duktus zu den überirdischen Stahlkonstruktionen nicht wirklich gut ...

Ich glaube, in dem Verhältnis zwischen G. und M. hat es schon früh Kränkungen auf beiden Seiten gegeben, die eine vernünftige Kommunikation nicht mehr möglich gemacht haben (erinnere mich nur an Vorlesungen in den 90ern). Und wenn man mal den Bauherrn öffentlich auf allen Kanälen als "Banause" beschimpft (G.) und dem Architekten via Weltpresse einen "Egotrip" unterstellt (M.), ist wohl alles verloren.

Zu den zahlreichen Interviews von G.: Ich finde seine PR-Arbeitet in eigener Sache meisterhaft. Er hat ja schon zur Zeit der Einweihung einen Kunst- bzw. Architekturgeschichtler in der WamS seinen Konflikt mit den berühmten Konflikten zwischen Archi und Bauherr in der Renaissance vergleichen lassen - und das war nur die publizistische Spitze einer sehr professionellen Meinungsmache in eigener Sache. Man findet auch US-Websites, auf denen der Konflikt mit O-Tönen referiert wird. Auf diese Weise werden heute eben solche Reibereien prof. ausgefochten. Aber Zeit und Kraft kostet sowas (und normalerweise auch Geld, wenn man die PR nicht selbst machen kann/will) ...

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