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Tom: Offline
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Hochschule/AG: Architekt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 21.01.2007 Uhrzeit: 15:52 ID: 21117 | Social Bookmarks: Ein wenig Recht hast Du mit der Überzeichnung bestimmt schon. Aber die Verhältnisse zwischen Bauherr, Architekt, Statiker können halt so oder so sein. Es gibt Konstellationen, da kuscht der Statiker vor dem Architekten, und evtl. auch der Bauherr. Schlaich kuscht aber bestimmt vor niemandem. Und die Bahn ist offenbar ein sehr starker und bestimmender Bauherr gewesen. In einem Berliner Blog schrieb jemand von der "DB Projekt Bau", dass der berühmte ägyptische Oberbauleiter nach innen hin absoluten Druck ausübt, die Firma personell in den letzten Jahren ausgedünnt wurde und insgesamt so demotiviert ist, dass es Widerspruch von Innen nicht gibt. Und wegen des fixen WM-Eröffnungstermins wird da einiges hinter den Kulissen abgegangen sein. Prüfstatik und Bauleitung waren in Händen der Bahn. Zwischen den Zeilen bekommt man schon den Eindruck, dass diese kühne (Nicht-) Befestigungsweise irgendwas mit Termindruck und mit der relativen Entscheidungsgewalt der Bahn zu tun gehabt hat. Die Bahn ist ein besonderer Bauherr - das mit der Ingenieurskompetenz im Hause habe ich schon gesagt (die erstreckt sich auch auf die Streckenplanung und auf die Elektrotechnik der Fahrzeuge). Die bestellt nicht als ahnungsloser Laien-Bauherr ein Bauwerk; die hat das Gefühl, dass sie das eigentlich komplett alleine könnte. - Ein offenbar trügerisches Gefühl ![]() |
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