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Social Bookmarks: 2000 brutto? Gehts noch?! Selbst gleich nach dem Diplom hätte ich keine Stelle unter 2300 genommen... Naja, jeder braucht halt unterschiedlich viel zum Leben und ist sich unterschiedlich viel wert... | |
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Registrierter Nutzer Registriert seit: 22.08.2009
Beiträge: 2
Kates: Offline
![]() Beitrag Datum: 24.08.2009 Uhrzeit: 00:58 ID: 35002 | Social Bookmarks: Erstmal Danke für die schnelle Antwort! Jmd der in London als Architket tätig ist, (auch 1 Jahr Beruferfahrung hier in D und 2 Jahre in London) meinte jetzt zu mir ich soll 2000 netto fordern! Also was meint ihr?! Ist das nicht etwas dreist, gleich mit 2000 anzufangen!? Wird eigentlich noch zwischen Ost und Westgehälter unterschieden? Wenn ja, was ist denn dann Berlin!? afff....... Grüsse |
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Registrierter Nutzer Registriert seit: 13.04.2005
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noone: Offline
![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 24.08.2009 Uhrzeit: 10:22 ID: 35003 | Social Bookmarks: ich hatte bei einem "der namhaftesten" Büros in Frankfurt bei einem Vorstellungsgespräch zum Zeitpunkt mit 3 Jahren Berufserfahrung mal 2.000 Netto gefordert, was definitif mit dazu geführt hat, dass ich für die Stelle nicht mehr in Betracht kam. Im Bekanntenkreis habe ich bisher immer nur davon gehört, dass um die 2.800 Brutto mit die Top-Gehälter waren. (Planungsstelle, kein Bauleiter!) Oft ist es so, dass man in den grossen Top-Büros etwas weniger bekommt als in kleineren. |
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Social Bookmarks: Zitat:
Das geht dann ins andere Extrem. 2.000 € (netto) würden bei Dir (Steuerklasse 1, ledig, vorausgesetzt) nämlich ca. 3.500 € (brutto) bedeuten. Ich glaube nicht, daß Jemand das zahlt, trotz noch so guter Referenzen. In Berlin gibt's dazu noch eine große Architektendichte, was eher die Gehaltsvorstellungen drücken sollte. Unterschiede gibts natürlich noch zwischen Entwerfern, Ausführungsplanern und Bauleitern. Bürogröße spielt ebenfalls eine Rolle. Ich würde mal sagen, wenn Du als Entwerfer(in) eingestellt wirst: 2.400 - 2.700 € (brutto) monatlich in Berlin Wenn Du als Ausführungsplanerin(in) eingestellt wirst: 2.600 - 2.900 € (brutto) monatlich in Berlin Wenn Du als Bauleiter(in) oder Allrounder(in) eingestellt wirst: 2.700 - 3.200 € (brutto) monatlich in Berlin Das stelle ich mir realistisch vor mit 3 Jahren Berufserfahrung. Abschläge während der ersten Monate durch Probezeit sind natürlich möglich. | ||
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Social Bookmarks: Ich halte Archimedes Gehaltsangaben für sehr realistisch! Was allerdings das fordern von Gehältern angeht möchte ich noch zwei Sachen anmerken: 1. Fordern ist ziemlich hart und ein Ausschlußkriterium. Wenn ich aber z.B. sage, "ich stelle mir ein Gehalt von 2500 EUR vor", ermöglicht das eine Verhandlung! 2. Wie will man denn bitte Gehälter auf Nettobasis verhandeln? Woher soll der AG denn wissen, was für Abgaben Du zahlst?! Dein Nettogehalt ist für den AG uninteressant. Verhandelt wird immer Brutto. (Nettoverhandlungen kommen nur für freie Mitarbeiter in Frage) In den vielen Branchen spricht man auch eher über das Jahresgehalt...
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Archiologe: Offline
![]() ![]() Beitrag Datum: 24.08.2009 Uhrzeit: 14:42 ID: 35013 | Social Bookmarks: @Archimedes Sehr ínteressanter Beitrag! Vielen Dank! Weißt du vielleicht auch, wieviel Prozent man je nach Region (Nord-Süd, Ost-West) und Großstadt /Ballungsgebiet ungefähr drauf oder runter rechnen muß? Im Südwesten sollen die Gehälter ja sehr viel höher sein als z.B. im Nordosten des Landes! |
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Registrierter Nutzer Registriert seit: 14.05.2009
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jormakka: Offline
Ort: Darmstadt ![]() Beitrag Datum: 24.08.2009 Uhrzeit: 15:05 ID: 35016 | Social Bookmarks: Wenn ich solche Beiträge sehe bekomme ich wirklich Gänzehaut, deshalb wollte ich als Beispiel von einer Freundin berichten. Sie ist seit 3 Monaten Absolvent und hatte eigentlich schon während des Studiums eine Menge Erfahrung und sie verdient jetzt 3100 Brutto. Ab Januar 3400 und in einem Jahr 3700. Und du denkst an 2000 mit drei Jahren Erfahrung? Das kann ich wirklich nicht glauben. |
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Registrierter Nutzer Registriert seit: 06.11.2002
Beiträge: 8
sirforster: Offline
Ort: Kaiserslautern ![]() Beitrag Datum: 27.08.2010 Uhrzeit: 16:03 ID: 40564 | Social Bookmarks: Zitat:
Die Gehaltsstrukturen von Archimedes sind da schon eher realistisch. Wobei dies auch eher im Einzugsbereich von Großtädten wie Frankfurt, Stuttgart, Köln usw. ist. Hier im Outback Kaiserslautern sieht es da noch düsterer aus. Da gibt es zwar vereinzelte Büros mit Gehältern ab 3000.- (dann aber auch mit einem 10-12 Stundentag) oder die breite Masse mit 2200 - 2600.-. Wobei es auch Fälle gibt die nach 6 Jahren Bürozugehörigkeit immer noch bei 1800.- brutto liegen. Aber was jammern wir. Letztlich haben wir (die Architekten) uns selbst dieses Gehaltsgrab selbst geschaufelt und mit der neuen HOAI (frei aushandelbare Honorare) wird dieses Grab noch tiefer. | |
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Social Bookmarks: Zitat:
- Handelt es sich um das Bruttogehalt eines Angestellten oder freien Mitarbeiters? - Arbeitet sie als Architektin in einem Architekturbüro? - Hat sie möglicherweise bereits als Studentin im selben Büro für längere Zeit gearbeitet?
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Social Bookmarks: Zitat:
Ich kann nur sagen, daß man sich sehr oft täuscht. Es wird oftmals in kleinen ländlichen Büros besser bezahlt, wie in großen und renomierten. Es hängt stark vom Aufgabengebiet des Mitarbeiters (Entwurf, Ausführung, Bauleitung) und dem Kundenkreis des Büros ab. Mit einkommensstarken Privat- und Gewerbekunden, die kleine und mittelgroße Projekte bauen kann man oftmals ein besseres Auskommen haben, wie manches Büro mit riesigen öffentlichen Projekten. Da gilt die alte Regel: "Nicht der Umsatz zählt, sondern der Gewinn." ![]() Die Zahlen die ich als Gehaltsangaben genannt habe, stammen aus keiner bestimmten Quelle, sondern aus dem was ich von Kollegen, Angestellten, Mitbewerbern usw. so höre, sehe und lese. Es gibt sicherlich eine Reihe von Leuten, die mit ihrem Einkommen unter den genannten Werten liegen, auch noch nach 3 Jahren im Beruf. Es gibt auch bestimmt (wenige) Ausnahmen, die darüber liegen. | ||
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