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Datum: 25.11.2010
Uhrzeit: 16:29
ID: 41627



AW: Was zahlen die "Grossen"?

#1 (Permalink)
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Man muss sicher aufpassen, wen man über sein Gehalt aufklärt, andererseits tun sich einige Firmen keinen Gefallen damit, wenn sie die Gehälter geheimhalten, weil das lässt dann natürlich jede Menge Raum für Spekulationen und Intrigen. Es ist sicher in manchen Fällen extrem schwierig mit der Gehaltsfrage offen umzugehen, aber das würde ich jedem Chef empfehlen, weil er sich damit auch viel Unruhe ersparen kann.

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Datum: 26.11.2010
Uhrzeit: 17:34
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AW: Was zahlen die "Grossen"?

#2 (Permalink)
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Zitat:
Man muss sicher aufpassen, wen man über sein Gehalt aufklärt, andererseits tun sich einige Firmen keinen Gefallen damit, wenn sie die Gehälter geheimhalten, weil das lässt dann natürlich jede Menge Raum für Spekulationen und Intrigen. Es ist sicher in manchen Fällen extrem schwierig mit der Gehaltsfrage offen umzugehen, aber das würde ich jedem Chef empfehlen, weil er sich damit auch viel Unruhe ersparen kann.
Glaube mir, Offenlegung der Gehälter kann gar nicht konstruktiv sein. Schau Dir mal an wie hier nach den Gehältern gefragt wird. Jetzt stelle Dir mal vor, wenn die Mitarbeiter erfahren, was der Kollege so bekommt, und wie sie seine Arbeitsleistung im Vergleich zu sich selbst einschätzen. Da wird sich jeder sofort ungerecht behandelt fühlen und sich beim Chef beschweren wollen.

Um genau dies zu vermeiden, werden die Gehälter ja geheimgehalten.

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Datum: 26.11.2010
Uhrzeit: 19:04
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AW: Was zahlen die "Grossen"? #3 (Permalink)
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Die nackten Zahlen von Gehältern bringen eh keinem was.

Das Gehalt muß immer in Abhängigkeit zu persönlichem Einsatz, Wissen, Betriebsangehörigkeit, Betriebsklima, Aufgabenbereich, Selbstsändigkeit, Vertrauen, Urlaub etc. gesehen werden.

Der Wohlfühlfaktor spielt die entscheidende Rolle neben dem Gehalt.
Es gibt sicher viele Angestellte, die z.B. 2.000 Euro/Monat erhalten, aber nicht mit Jedem tauschen wollten der z.B. 2.300 Euro/Monat erhält, weil sie sich einfach wohlfühlen dort wo sie sind.

Ich finde es auch wichtig das Details rund um die Gehälter vertraulich behandelt werden. Eine grobe Orientierung sollte Jeder haben. Das Problem ist, wie erwähnt, die Selbstein- bzw. überschätzung.

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felixbur: Offline


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Datum: 04.12.2010
Uhrzeit: 02:33
ID: 41734



AW: Was zahlen die "Grossen"? #4 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Der Wohlfühlfaktor spielt die entscheidende Rolle neben dem Gehalt.
Es gibt sicher viele Angestellte, die z.B. 2.000 Euro/Monat erhalten, aber nicht mit Jedem tauschen wollten der z.B. 2.300 Euro/Monat erhält, weil sie sich einfach wohlfühlen dort wo sie sind.
Du hast es so gut gesagt.
Zum Gehalt gehört nicht nur das, was man aufs Konto überwiesen bekommt, sondern auch das Wohlgefühl, das man bei der Arbeit bekommt.

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Datum: 14.01.2011
Uhrzeit: 11:42
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AW: Was zahlen die "Grossen"? #5 (Permalink)
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Ich habe sowohl in kleinen (2-Mann), als auch großen Büros (30-70-Mann) gearbeitet, viel beworben und mein Eindruck ist:
Der Unterschied ist marginal. Wenn man aufpaßt. Es gibt mehr kleine Büros, als große die gnadenlos ausbeuten, zudem wird öfter versucht das Gehalt zu drücken.
Eine realistische Gehaltsvorstellung läßt sich aber sowohl bei großen als auch kleinen Büros durchsetzen.

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Datum: 17.01.2011
Uhrzeit: 18:12
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AW: Was zahlen die "Grossen"? #6 (Permalink)
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Die Verschwiegenheitsklausel die in so vielen Arbeitsverträgen immer noch enthalten ist, wurde vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern 2009 als ungültig abgewiesen - auch wenn dies in den Köpfen der meisten (Arbeitgeber) noch nicht angekommen ist.

Der vielzitierte unsichere Frieden innerhalb eines Büros, wenn offen über die Gehälter gesprochen würde, ist schließlich auch eher eine Verdrehung der Tatsachen. Solange die Gehälter fair und gerecht in einem ordentlichen Gefälle bezahlt werden, hat ja auch niemand Grund sich zu beschweren

Verschwiegenheitsklausel beim Gehalt unwirksam | Arbeit und Arbeitsrecht

Verschwiegenheitsklausel zur Gehaltshöhe ist unwirksam | Arbeitsrecht

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Datum: 17.01.2011
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AW: Was zahlen die "Grossen"? #7 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von bastelheld Beitrag anzeigen
Solange die Gehälter fair und gerecht in einem ordentlichen Gefälle bezahlt werden, hat ja auch niemand Grund sich zu beschweren
Wer definiert "fair und gerecht"?
Wie sieht das sogenannte ordentliche Gefälle denn aus?
Spielt hier Alter, Abschluß, Betriebszugehörigkeit, Geschlecht oder Leistung eine Rolle?
Gibt's eine "Gerechtigkeitsformel" dafür?

Praktikable Lösungen statt Pranger wären mal nett.

Es wird immer unzufriedene Mitarbeiter, Beschwerden und Neider geben, obwohl sie alle möglicherweise korrekt bezahlt sind. Verschwiegenheit hin oder her. Manchmal muß man nicht alles von anderen wissen um sich selbst richtig einschätzen zu können.

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Datum: 17.01.2011
Uhrzeit: 18:39
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AW: Was zahlen die "Grossen"? #8 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Nightfly Beitrag anzeigen
Es gibt mehr kleine Büros, als große die gnadenlos ausbeuten, zudem wird öfter versucht das Gehalt zu drücken.
Ist das statistisch bereinigt oder liegt das einfach an der Tatsache, daß es in Deutschland schätzungsweise 50-mal mehr kleine Büros, als wirklich große gibt.

Lt. Statistik ist die Einnahmensituation bei großen Büros auch besser.
Große Büros liegen i.d.R. in Ballungszentren oder Großstädten mit teils höheren Lebenshaltungskosten für die Mitarbeiter.
Die Fluktuation bei großen Büros ist oft größer (lieber kurzzeitig mehr verdienen oder langfristig im gleichen Büro arbeiten?).

Punkte die sicherlich berücksichtigt werden müssen.

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Datum: 16.02.2011
Uhrzeit: 18:18
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AW: Was zahlen die "Grossen"? #9 (Permalink)
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Was mich ein bisschen wundert, ist die Höhe der Einstiegsgehälter.
Wenn der Durchschnitt zwischen 2000,- und 2300,- € liegt,
dann entspricht dies bei theoretischen 176 Stunden im Monat in etwa dem Einstigesgehalt eines Einzelhandelskaufmanns bei Rewe

Und ich glaub, mit 40 Regelwochenstunden kommt der Berufseinsteiger sicher nicht hin - oder?

Ein gelernter Einzelhandelskaufmann kommt deutlich über 12,80€ in der Stunde.

Wie weit entwickelt sich ein Architektengehalt denn nach oben mit entsprechender Berufserfahrung?

Ein Bürokaufmann oder Industriekaufmann im Vertreib bringt oft ein Jahresgehalt von 30.000,-€ und mehr nach Hause.
Wird der Beruf des Architekten wirklich so schlecht bezahlt?

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