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fst: Offline
Ort: Berlin ![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 04.05.2011 Uhrzeit: 17:42 ID: 43647 | Social Bookmarks: Dann haben die Inder den Slogan aber falsch verstanden. |
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Arkham: Offline
![]() Beitrag Datum: 13.05.2011 Uhrzeit: 02:07 ID: 43723 | Social Bookmarks: @ fst: Dann verstehe ich den auch falsch. @ noone: Ich bin auch der Meinung das ein Mindestlohn fällig ist, aber man darf nicht vergessen das es sich hierbei um Hartz IV für Berufstätige handelt, also wirklich einem absoluten Minimum. Wenn eine Stunde fegen mit einer Stunde Dipl.-Ing. (Architektur) cad monkey -Job gleichgesetzt wird hilft das auch nicht. Zu den Architekten die nach GB, IRL etc. gegangen sind: Die haben dort nicht für den lokalen Mindestlohn gearbeitet sondern für deutlich mehr Geld weil es zuwenige gab um rapido die sehr plötzlich fehlenden Whgen, Arbeitsplätze, Infrastruktur zu schaffen. Niemand verlässt sein Land, Familie etc. wenn sich dadurch kein wirklicher Vorteil erzielen lässt und mit dem Mindestlohn lebst Du in z.B. London echt mies, wenn überhaupt. Aber er schafft Sicherheit, auch für Migranten die wiederum Wohnungen, Orte zum Arbeiten etc. brauchen. (Das sich in GB, IRL alles so rasant und damit nicht nachhaltig entwickelt hat war sicher ein Problem, aber das ist ein anderes Thema). Als Architekt (solange Du kein gehendes Büro hast) lebst Du momentan in der BRD allerdings auch mies. Deshalb: Warum sollte also jemand als Architekt ein Land verlassen das ein top Wirtschaftswachstum hat, demografisch fast stabil ist, Bausubstanz/ Infrastruktur die dringend saniert, erneuert, aufgebaut werden muss um in einem Land in dem er nicht wirklich willkommen ist auf einem höllischen Arbeitsmarkt um mies bezahlte Jobs zu häufig miesen Arbeitsbedingungen zu konkurrieren? Ich finde die politische und mediale Panikmache völlig absurd und wünsche mir für die BRD, insbesondere für Architekten einen Boom wie in GB und IRL. |
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fst: Offline
Ort: Berlin ![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 13.05.2011 Uhrzeit: 11:05 ID: 43726 | Social Bookmarks: "Kinder statt Inder" bezog sich ursprünglich auf die Auffordrung das die Regierung besser etwas für die Bildung bzw. Ausbildung der vorhandenen Bevölkerung tut, als durch Einwanderungsprogramme gut ausgebildete "Inder"anzulocken. und die Ausbilidung zu vernachlässigen. Das war also keine Aussage um Ressentiments gegen Inder zu schüren, sondern ein Aufruf für bessere Bildung. Reduziert auf die Phrase "Kinder statt Inder" kann man es allerdings schnell als Ausländerfeindlichkeit auffassen. Um Missverständnissen vorzubeugen. Ich habe nichts gegen Einwandrung, Inder etc. es ging mir nur um den Satz. Ich bin auch kein Anhänger von Sarrazin, dessen Buch ich leider nicht lesen kann weil ich dafür kein Geld ausgeben möchte. |
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Kieler: Offline
Ort: Kiel
Hochschule/AG: Architekt ![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 13.05.2011 Uhrzeit: 11:28 ID: 43727 | Social Bookmarks: Zitat:
Das nenn´ ich mal schlüssig argumentiert ![]() [/OT] | |
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Registrierter Nutzer Registriert seit: 13.04.2005
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noone: Offline
![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 13.05.2011 Uhrzeit: 16:32 ID: 43730 | Social Bookmarks: Zitat:
Zitat:
2. den Arbeitern aus dem Osten, die in die Mindestlohnländer gehen, weil sie dort als unqualifizierte AN halt mehr bekommen. Zitat:
Sorry, aber nicht jeder Maurer kann eine Baufirma betreiben. Warum sprechen wir jedem Architekten per se das Recht auf ein ruinöses Architekturbüro zu? Zitat:
Zitat:
Ich will ihn aber definitiv nicht durch den Kauf seines Buches unterstützen. Zitat:
Ein Theo Sarrazin will uns das auch glauben machen. | ||||||
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Registriert seit: 07.08.2003
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fst: Offline
Ort: Berlin ![]() ![]() ![]() ![]() Beitrag Datum: 13.05.2011 Uhrzeit: 21:05 ID: 43732 | Social Bookmarks: Wir sollten uns zusammentun und das Buch bei E.. ersteigern. Inwiefern der Spruch Kinder statt.. nicht sogar mit Absicht so gewählt wurde lässt sich wohl schwer herausfinden. Ich denke aber das der CDU evtl. die latente Ausländerfeindlichkeit des Spruches ganz recht war. Bzgl. des Mindestlohns würde sich die Frage stellen wie dieser zu kontrollieren wäre. |
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Social Bookmarks: Es ist doch einfach nicht fair, dass nur weil man Architekt ist kein Lobby hat wie z.B. Ärzte und ein Tarif für Anfänger oder Erfahrene hat. Klar ist, eine Krankenhaus von der Größe her nicht vergleichbar mit einem z.B. 2 MannBüro. Ich frage mich natürlich auch weshalb es überhaupt solche Büros gibt und weshalb die Möglichkeit sich zusammen zu tun, den Architekten so schwer fällt. Nichts desto trotz bin ich der Meinung, dass eine faire Bezahlung einfach gültig sein sollte ohne darüber ständig zu denken: "Vor der Tür steht der Nächste der sogar billiger sein kann"... Ich glaube Architekten die nicht freischaffend tätig sind sollten sich solche Verhältnisse nicht gefallen lassen, sich besser organisieren und repräsentieren lassen. Die AK scheinen in der Hinsicht wenig zu tun aber ein Verbund im Interesse der Angestellten Architekten wäre besser. Die Einführung einer Tarifzahlung wäre somit "vielleicht" doch besser für Alle. In Deutschland haben wir jetzt einen kleinen Boom und trotz allem, sind die Büros weniger dazu bereit gute Gehälter zu zahlen. Somit, wäre jetzt sehr wahrscheinlich der richtige Zeitpunkt.
__________________ P+ Architektin AKNW / COAA / COAM MSc. Dipl.-Ing. Ana M. Izquierdo Ruiz Dorotheenstrasse, 36 D - 40235 Düsseldorf T. +49 (0) 211 2304268 | |
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leipziger: Offline
![]() Beitrag Datum: 20.05.2011 Uhrzeit: 14:28 ID: 43802 | Social Bookmarks: Merkwürdiger Weise zahlen die sog. großen Büros ja auch schlecht. Es ist also keine Frage der Bürogrößen, ob gut oder schlecht gezahlt wird. (Die wenigen Büroleiter lassen wir mal außen vor - die halten sowieso nur wenige Jahre durch.) |
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Arkham: Offline
![]() Beitrag Datum: 04.07.2011 Uhrzeit: 19:29 ID: 44282 | Social Bookmarks: Hi, sorry, späte Antwort. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Herr Sarrazin wohnt auf einem sehr kleinen Planeten mit einem genauso kleinen Horizont. Das kann schnell sehr ängstlich machen. | |||
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Social Bookmarks: Da kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Wie klein oder groß sein Horizont ist, vermag ich nicht zu sagen, aber eine gewisse Cleverness kann man ihm nicht absprechen. Sei es um sein Buch zu vermarkten oder geschickt zu Provozieren, denn mehrdeutige Kommentare locken die Option aus der Reserve und die hat sich deutlich gezeigt. Leider darf er/man in Deutschland gewisse Probleme einfach nicht beim Namen nennen und muß sich mit weichgespülten politischen Diskussionen begnügen. Man hat ihm über die öffentlich-rechtlichen Medien kräftig den Kopf gewaschen und dem Volk mitgeteilt, wie man nicht denken darf. | |
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ehem. Benutzer Registriert seit: 30.01.2009
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LaHood: Offline
![]() Beitrag Datum: 05.08.2011 Uhrzeit: 07:09 ID: 44605 | Social Bookmarks: Die Situation mit Möllemann und Sarazin zeigt Eines. Es gärt im Volke, und genau das ist der Nährboden für Aktionen wie vor 70 Jahren. Das Schlimme an der Sache ist, das wir diese Themen nicht öffentlich aussprechen können/dürfen wegen unserem Erbe, und deshalb jeder, der nur ansatzweise Kritik in dieser Richtung übt, niedergemacht wird. Manche tun das aus Populismus, in vielen Dingen steckt aber mehr als ein Körnchen Wahrheit. Und wenn man wegschaut und sich dem nicht stellt bekommen wir früher oder später die Quittung dafür. Wenn ich als halbwegs linksliberaler Mensch schon merke das mir gelinde gesagt viele Dinge in diesem Land auf den Sack gehen, wie sieht es dann bei den eher schon Mitte Rechts angesiedelten Menschen aus, die sich nicht so viele Gedanken über sich selbst und ihr Verhalten machen? |
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