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Datum: 29.02.2008
Uhrzeit: 23:29
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Wärmedämmung an der Deckenunterseite = Absolutes No-Go. Aber warum ?

#1 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Frick/Knöll Bauko - Band II
Auf keinen Fall darf ohne Nachweis ein wärmedämmendes Material vollflächig an der Deckenunterseite aufgebracht werden. Diese zusätzliche Wärmedämmung kann die Lage der Taupunktgrenze so beeinflussen, dass Kondensatbildung innerhalb der Konstruktion möglich wird, wenn nicht auch gleichzeitig die Wärnedämmung oberhalb der Famptsperre verstärkt wird.
Ich versteh' offen gesagt nicht, was die Herrschaften damit meinen.
Mir leuchtet der Zusammenhang zwischen einer fälschlicherweise
innen angebrachten Wärmedämmung an der Decke bzw. dem Dach und
der äußeren Wärmedämmung auf der Dampfsperre nicht ein.
Ich versteh' nicht, warum es zur Kondensatbildung kommt, wenn diese
Fehlkonstruktion geplant und umgesetzt wird und ich weiß auch nicht,
warum sich der Taupunkt verändert. Was ein Taupunkt ist, und was
Kondensation ist, weiß ich.
Wann mal bitte jemand Erfahrenes Licht ins Dunkle bringen ?

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Datum: 01.03.2008
Uhrzeit: 01:04
ID: 27321



AW: Wärmedämmung an der Deckenunterseite = Absolutes No-Go. Aber warum ?

#2 (Permalink)
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Das Problem bei jeder Innendämmung, egal ob an Wand, Boden oder Decke, ist, dass kein Aufbau absolut Dampfgeschlossen ist. Selbst Alu-Folie leidet unter seiner Verletzlichkeit. Das heißt, dass immer Luftfeuchtigkeit in die Konstruktion gelangt oder gelangen kann. Dadurch, wie Du ja scheinbar weißt, kann es zur Kondensation innerhalb der Konstruktion kommen und die Dämmung verliert ihre Wirkung und es kann zu Fäulnis kommen. Es sei denn die Konstruktion wird von außen zusätzlich vor "Kälte" geschützt, so dass der Taupunk durch die Außendämmung immer (so weit vorhersehbar) außerhalb der Konstruktion liegt. Ohne Außendämmung, eigentlich grundsätzlich bei Innendämmung, muss man eben durch einen rechnerischen Nachweiß belegen, dass der Taupunkt nicht in die Konstruktion wandert.

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Datum: 02.03.2008
Uhrzeit: 21:33
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AW: Wärmedämmung an der Deckenunterseite = Absolutes No-Go. Aber warum ? #3 (Permalink)
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Danke, ich denke, ich weiß jetzt, was es damit auf sich hat .
Mir musste nur mal jemand verstärkt die Bedeutung von Wärmedämmung
vergegenwärtigen ...

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Datum: 03.03.2008
Uhrzeit: 12:15
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AW: Wärmedämmung an der Deckenunterseite = Absolutes No-Go. Aber warum ? #4 (Permalink)
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...ich glaube hier geht es eher verstärkt um die Bedeutung von Dampfdiffusion

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Datum: 03.03.2008
Uhrzeit: 12:50
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AW: Wärmedämmung an der Deckenunterseite = Absolutes No-Go. Aber warum ? #5 (Permalink)
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Es geht um die Verschiebung des Taupunktes. Um Dampfdiffusion geht es heute bei Außenbauteilen immer. Jedenfalls sollte es das, seit dem wir keine freie Lüftung mehr haben, und wenn es keine mechanische Lüftung gibt.

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Datum: 04.03.2008
Uhrzeit: 10:25
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AW: Wärmedämmung an der Deckenunterseite = Absolutes No-Go. Aber warum ? #6 (Permalink)
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Ich fürchte allerdings, jetzt werden demnacht unzählige Einfamilienhäuser, welche in den letzten drei, vier Jahrzehnten gebaut wurden und nachträglch ausgebaut wurden verfaulen, verschimmeln, oder gar noch schlimmere Dinge erleiden

Im Ernst, Wie soll denn nachträglich ein Dachraum gedämmt werden können, wenn nicht von Innen?
Klar - Dach abdecken, AufDachDämmung drauf - kenne ich - ist aber nicht die Regel, weil viel aufwendiger und kostenintensiver.
Also wird von unten gedämmt. Und das funktioniert nach meiner Erfahrung in der Regel auch.
Denn die heute angebrachten Dampfsperren haben in aller Regel eine hohe Wirksamkeit und auch Dichtigkeit.
Daher sind die Bewohner immer mehr auch zum geregelten Be- und Entlüften gezwungen.

Gruß

Martin

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