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Chrissie: Offline
![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 13:15 ID: 42570 | Social Bookmarks: tja, und nu ....? Also das Dach soll für ein EFH im Stil von Neutra sein (Staffelgeschoß). Deshalb fände ich auch ein Betondach stimmiger, als eine Holzdecke mit Unterlattung. Ist denn dieser Aufbau so nicht zu empfehlen?: --------------------------------------------------------------------------------- Also ich komme dann auf ca. 0,15 + 0,15 = 0,30 + 0,10 für`s Gefälle. Wenn ich das Gefälle mit einer 0,10 Attika verdecke, habe ich einen Aufbau von 0,40. !!!! Könnte die Entwässerung dann im Winkel von Attika und Gefälle/Dämmung liegen? --------------------------------------------------------------------------------- Aber trotzdem nochmal vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Chrissie |
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Anton-2: Offline
![]() ![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 13:47 ID: 42571 | Social Bookmarks: Nimm Foamglas. Da kannst Du gefällelos arbeiten und die Geschichte ist dauerhaft Dicht. (Ohne Attika. Mit Dachrandrinne. da kann sich dann nichts aufstauen.) Großer Vorteil von Foamglas ist das die Dämmung vergossen wird. Wenn da mal ein Schaden an der oberen Dichtlage auftritt gibt es trotzdem keinen Wasserschaden im Gebäude. Das ist für den Architekten irgendwie entspannend. Ansonsten finde ich auch die Systeme von Gutjahr ganz interessant wenn man Platz sparen will. Kann man evt. kombinieren. Du kommst, wenn Du ohne Attika, die du ja dann nicht brauchst, auch bei einer Betondecke mit deinen 40 cm aus. 100 % Dicht und dauerhaft. Einfach im Aufbau. Kostet ca 20 €/m² mehr als ein Billigaufbau ist aber einfach Nr. Sicher... |
Social Bookmarks: Zitat:
Ist nicht abgewertend gemeint, aber das ist ein ziemlich angestaubtes und zugleich teures System. Foamglas kostet richtig Geld und Firmen, die mit heißem Bitumen umgehen können sind auch am aussterben. Ich habe das in meinem vorherigen Büro so ausführen müssen und da haben mich die Firmen auf der Baustelle im angelächelt und gemeint, daß wir das einzige Büro seien, für die sie so was in den letzten 10 Jahren noch ausführen würden. Anscheinend doch nicht. ![]() | ||
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Anton-2: Offline
![]() ![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 17:19 ID: 42585 | Social Bookmarks: Zitat:
Wir machen das so wenn ich den Bauherrn überzeugen kann das er den Mehrpreis aufbringt. Also ich kann dich beruhigen... Es gibt da einige Firmen die machen ein Dach nach dem anderen. Aber wenn ich so die örtlichen Dachdecker frage dann höre ich selbstverständlich immer...das geht anders genauso... Klar, weil die das nicht können... Spannweite und 18 cm... Ich habe keine Ahnung welche Spannweite bei diesem Gebäude da ist. Sparrenhöhe muß man selbstverständlich rechnen... Trapezblech ist auch ein guter Tip. Ansonsten noch Spanbetonhohldielen. Das ist Beton... wie gewünscht... und du kanns mit 16 cm ganze 8 m spannen. | |
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Anton-2: Offline
![]() ![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 18:20 ID: 42588 | Social Bookmarks: Habe da noch eine IDEEEEE Lignatur Kastenelemente.... Da gibt es auch große Stützweiten mit Dämmung. Allerdings Holz ... |
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FoVe: Offline
Ort: Wetzlar ![]() ![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 18:59 ID: 42591 | Social Bookmarks: Wie wäre denn eine Kombination aus einer schlanken, hohen Brettschichtholzbalkenlage mit Trapezblecheindeckung, Dämmung zwischen den Balken und einer Unterdecke aus GK. Die Balken könnten den 1m Überstand locker austragen. Bei 2 % Gefälle bräuchten die Balken eine Überhöhung von ca. 10 cm in der Mitte. Das könnte sogar ganz konventionell als Abschrägung ausgebildet sein. Umlaufend wird eine innenliegende Dachrinne hinter einer Stirnbohle angebracht. Anstelle der BSH Balken könnte ich mir sogar vorstellen, dass hier Nagelblechbinder ausreichen können, oder auch Stahlgitterträger. |
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Anton-2: Offline
![]() ![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 20:14 ID: 42595 | Social Bookmarks: Dur brauchst 3 % (Minimum das ich kenne ist Kalzip u. verg. mit 1,5° = ca. 2,7%) Wenn jemand was anderes kennt bitte mitteilen. Habe ständig das Problem wegen der 2,3m Regel... |
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FoVe: Offline
Ort: Wetzlar ![]() ![]() Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 16:11 ID: 42581 | Social Bookmarks: Anton, wie kommst du bei dieser Spannweite mit einer Sparrenhöhe (Balken?) von 18 cm aus? Was mich wundert, ist, dass hier noch niemand eine Trapezprofilkonstruktion angedacht hat. Das scheint mir doch eine günstige Lösung zu sein. |
Social Bookmarks: Zitat:
Ich habe das Gefühl, dass man, falls es wirklich auf jeden Zentimeter ankommt, wirklich alle Varianten durchrechnen muss - mit Augenmerk auf Tragwerk und Dämmung.
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