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Flo: Offline
Ort: Bremen
Hochschule/AG: 3D Grafiker ![]() Beitrag Datum: 15.04.2009 Uhrzeit: 09:41 ID: 33418 | Social Bookmarks: Zitat:
Grüße, Florian
__________________ Florian von Behr - Blog Geändert von Flo (15.04.2009 um 09:42 Uhr). Grund: Tippfehler | |
Registrierter Nutzer Registriert seit: 16.01.2004
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Mattai: Offline
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Hochschule/AG: Schokoholic, Tagträumer, Gernkocher, Musikmöger ![]() Beitrag Datum: 16.04.2009 Uhrzeit: 17:23 ID: 33442 | Social Bookmarks: Hallo Joghurt, dan geb ich zum Joghurt auch mal meinen Senf. Eigentlich interessante Frage zum Workflow - mir ist nämllich auch aufgefallen, dass die meisten das einfach so machen, 'wie sie es gelernt' haben, bzw wie die Ergebnisse nun mal aussehen, wenn sie aus bestimmten Programmen rauskommen. Ich für meinen Teil habe unterschiedliche Strategien für unterschiedliche 'Erscheinungsweisen' und v.a. für unterschiedliche Zeitrahmen. Grundsätzlich: 2D Autocad -> Illu /PS, 3D Sketchup -> 3dsMax aber manchmal gehts auch anders 1. Linienkram: - für maßgenaue Zeichnungen natürlich CAD (bei mir Autocad) - für schnelleres Zeichnen in großmaßstäblichen Dimensionen (Städtebau) bieten sich Plugins für Illustrator an, in denen man recht zügig schon 'Im Maßstab' zeichnen kann (HotDoor). 2. Aufhübschen: - entweder komplett Linieneichnungen lassen (wie mein Diplom - Alle Ansichten etc nur als Strichzeichnungen und Flächen als Strichschraffuren) - Für ein 'cleaneres' Ergebnis mit Illu Farben/Verläufetexturen (kleinere Flächen) anlegen. Generell ist Illu bei mir aber eher für flächigere Texturen geeignet, und sieht oftmals 'flach' aus. - Wenn mehr realismus gefragt ist: CAD-Linien nach Photoshop, und hier Texturiert und von Hand gemalert. Schatten und co. würd eich niemals 'genau' konstruiert versuchen...eher nach Gefühl 'malen' 3. 3D: - Wenn es schnell gehen soll, die obige Photoshopmethode - da geht nichts drüber. Bevor ich ne hütte komplett in 3D aufgebaut hab und alle Materialien und Umgebung und Licht und und und so eingestellt hab, dass es 'realistisch' aussieht, bin ich schneller, wenn ich ein Sketchupmodel in Sketchup mit Texturen vorversehe und in Photoshop mit Airbrush an den richitgen Ecken und Stellen ein wenig Schatten 'dazusprühe'. - Zwischenmöglichkeit: Sketchupmodell hochziehen und in verschiebenen Darstellugnsarten exportieren (Alles Weiss und nur schatten, Wireframe, Texturiert, und vor allem ein mal mit trashig angelegten Farben). Das ganze in Photoshop geladen und nun kann man als erstes die trashigen Farben recht einfach mit Farbauswahl anpicken und erspart sich nerviges Texturkantennachklickern. Dann gibts über die diversen Ebenenstile und allem was PS so bietet die Möglichkeit aus den verschiednene Sketchup-JPGs was nettes zusammenzuschustern. - wenns ordentlich sein soll: 3D-Modell bauen, Materialien drauf, rendern. Bei mir Sketchup, dann 3DS max mit Mental ray - und danach wieder Photoshop für retusche und Nachbearbeitung von Kleinkram für den ich in 3dsMax keinen Nerv mehr hab (Artefakte beim Rendern etc) sooo...das war viel output und ungenau - aber für mehr reicht mein hirn gerade nicht. Ahoi, Mattai
__________________ Niveau ist keine Handcreme! |
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k-roy: Offline
![]() Beitrag Datum: 17.04.2009 Uhrzeit: 08:58 ID: 33446 | Social Bookmarks: kann man alles machen. wenn es nicht für dich selber ist, muss man aber möglichst reversibel arbeiten. beispiel 2d microstation(wenn nötig) - 3d max - photoshop: - 2d/3d/photoshop nie verschieben oder skalieren, die ergebnisse müssen perfekt in den nächsten schritt passen - in max sauber geometrien bearbeiten, dass man auf mausklick schnell varianten erzeugt und verwirft - tex, objekte, schatten, wirefram zb mit psdmanager für 3dmax rausrendern, um auf mausklick die auswahl zu haben. - in photoshop mit einstellungsebenen und alphakanälen arbeiten, nie eine bildinformation löschen das geht tatsächlich am schnellsten... spätestens sobald die erste korrektur fällig ist. |
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devran: Offline
Ort: Bad Vilbel ![]() Beitrag Datum: 17.04.2009 Uhrzeit: 12:37 ID: 33450 | Social Bookmarks: hi frozen-joghurt, leider muss man auch an die Zeit denken die das alles braucht... zB brauchst Du erst einmal einen schnellen Rechner i7?! und Einarbeitung für Renderings wie bei Florian... ein weiterer Tip... Die 3D Modelle von CAD Programmen dienen für superschnell erstellte Schnitte !!! und vorerst zur Massenermittlung für Renderings sind Sie Speicherintensiv... mein Worklflow ist Allplan mit Cinema 4D Arch.Edition Schnittstelle. Ich kann meine Zeichnen direkt an C4D schicken, öffnen und Rendern. Da Nemetscheck auch ArchCAD herstellt könntest Du schauen wie die Anbindung in deinem Fall funktioniert... ciao devran
__________________ "Durch nichts wird Ziel und Sinn unserer Arbeit mehr erschlossen,als...MvdR |
Social Bookmarks: Da meine Pläne angesprochen wurden äußere ich mich auch noch einmal im konkreten dazu. Die Grundrisse sind größtenteils 2D Zeichnungen. Das alles 3D zu machen wäre viel zu aufwendig, abgesehen davon, dass Rundungen in ArchiCAD immer wieder Probleme machen... Eine einfache 3D Darstellung gab es parallel dazu in ArchiCAd auch noch. Daraus habe ich dann auch die Schnitte abgeleitet. Die Schnitte sind aber NICHT schnell gemacht, auch wenn man das Modell als 3D bereits hat. Es werden viel zu viele Linien gezeigt, so dass der Schnitt kaum lesbar ist. Ich habe an den 2 Schnitten mehrere Tage gesessen. In C4D habe ich alles 3D aus einer Liniengrundlage (aus ArchiCAD) gebaut. Daraus wurden die Perspektiven und Ansichten entwickelt. Ich würde Ansichten im 200stel immer Rendern, da man meist eh noch Perspektiven macht. Für Wettbewerbe ist die Genauigkeit zweitrangig. Ähnliches gilt für Schnitte. Schnitte und Ansichten dienen dem Verständnis, d.h. sie müssen nicht ganz exakt ein und man lässt vielleicht sogar die ein oder andere Linie weg, wenn sie dadurch verständlicher werden. Erst bei detaillierten Fassadenschnitten würde ich auf CAD-Zeichnung + Illustrator zurückgreifen.
__________________ Florian Illenberger tektorum.de - Architektur-Diskussionsforum archinoah.de Architektur Portal - Forum für Architektur: | |
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rookietect: Offline
![]() Beitrag Datum: 19.05.2010 Uhrzeit: 06:37 ID: 39230 | Social Bookmarks: Ich lese euch (im Sinne von Avatar ^^) .. schon seit einiger Zeit in der Hoffnung auf Wissen um wahnsinnig schnelle Entwurfsmethoden, selbsterklärende saubere Schnitte sowie Ansichten, extrem hochauflösende fotorealistische Hochglanzrenderings und das Versteck der geilen Wollmilchsau. Genauso wie frozen_joghurt bin ich ein rookie und will mich möglichst früh auf ein paar Abläufe festlegen, zumindest totalen Schwachsinn aussortieren. Dazu ein bisschen Brainstorming, als eine Art persönliches Zwischenergebnis aus diesem Dschungel voller Informationen. Vielleicht ging es euch am Anfang ähnlich, Feedback und Kritik sind erwünscht! ich mac os x, also ich gesucht nach mac os x cad. archicad und vectorworks aufgefallen. super archicad video tutorials, space navigator angeschafft, schnell in 3d zurechtgefunden, fasziniert. schnitt + ansicht schnell erzeugt, fasziniert. genauer hingesehen und erkannt dass nicht zu gebrauchen, irgendwie überladen. auf die uhr geschaut, 3 tage wach. 3d faszinierend, doch falscher schwerpunkt, grundriss entwurf schnitte ansichten leiden. zeitdruck. vectorworks probiert. weniger tutorials, relativ kurze video tutorials, mehr lesen, mehr text. 3d irgendwie sperriger. programm scheint reduzierter, scheint sauberer. öfter gelesen: für uni und wettbewerbe gut geeignet, geeigneter als archicad. momentanes wahlcad sketchup passt zu vectorworks, irgendwie was gutes in sachen output/ input. sketchup super schnell, geeignet zum entwerfen, für die idee. genaues arbeiten möglich, jedoch zweifel als wahlcad auf grund einfachheit, paradox ^^. sketchup ab und an für formfindung cinema4d passt zu vectorworks, irgendwie was gutes in sachen output/ input, genügend tutorials, anvisiert für etwas später zum rendern photoshop, illustrator, indesign sollte es sein (achtung de-engl reim! ^^) d.h. 1' Entwerfen: Skizzenpapier en mass und evtl. ein wenig SketchUp 2' mit Vectorworks am Entwurf weiterarbeiten und Grundriss sauber in 2D zeichnen, jedoch gleichzeitig grob in 3D aufbauen, daraus Schnitte und Ansichten ziehen und optimieren 3' auf Basis des 3D Modells mit Cinema4D Renderings erstellen 4' veredeln mit Adobe Produkten So viel zu der digitalen Geschichte. Ich bin mir bei der ganzen Sache nicht so sicher, wie es vielleicht den Anschein macht. Deshalb bin ich für jedes Feedback dankbar. Achja, hallo erstmal, ich bin der Neue. ![]() Geändert von rookietect (19.05.2010 um 06:52 Uhr). |
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hs: Offline
Ort: Stuttgart ![]() ![]() Beitrag Datum: 19.05.2010 Uhrzeit: 07:35 ID: 39231 | Social Bookmarks: Ich kann dem letztem Beitrag nur zustimmen, wobei ich zur Zeit noch statt Vectorworks ArchiCad verwende. Es stellt sich raus, dass nur bei dem CAAD-Mittelteil immer wieder die gleichen Diskussionen auftauchen, Vorstufe Handzeichnung und nachbereitende Visualisierung mit Adobe-Postproduktion sind mehr oder weniger ausgemachte Sache. Ich selbst verwende seit 12 Jahren ArchiCad und arbeite mich jetzt ernsthaft in Vectorworks ein, Tatsache ist dass beide Programme auch im 3D gut zu gebrauchen sind. Natürlich kann Rhino bessere Nurbs-Flächen, ja und? Ein Porsche ist auch was anderes als ein VW-Van, da kommts doch wohl auf den Einsatzzweck an. Vielleicht geht man die Sache mal von der inhaltlichen Zielsetzung an: wenn man sich darüber klar wird, dass einen am meisten geometrisch komplexe Formen interessieren, sollte man sich mit Rhino befassen. Wenn man hauptsächlich im Bereich der Ebenen und maximal einfach gekrümmten Flächen bleibt, ist man mit allen Standard-CAD-Programmen gut bedient. Was in VW oder AC oder meinetwegen Allplan und AutoCad besser und schlechter geht, hängt nach meinen Erfahrungen fast immer von der Vorbildung desjenigen ab, der gerade seine Meinung artikuliert. Routine in der Benutzung gleicht eine Menge vermeintlicher Programmschwächen aus. Gruß an alle
__________________ Beste Grüße Horst Sondermann MacOSX 10.6.8, ArchiCad 15, Cinema 4D R13, Vectorworks 2011, Adobe CS 5 ArchiCad-Videos auf Rendertalk.de |
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