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![]() Beitrag Datum: 28.09.2008 Uhrzeit: 17:02 ID: 30645 | Social Bookmarks: Guten Tag, Ich würde schätzen, dass Thema gab es schon 10000 mal... Ich wollte euch dennoch einmal damit belästigen. Also ich bin derzeit 19 Jahre alt und im letzten Jahr meines Abiturs. Das Abitur werde ich vorraussichtilich schaffen. Das Problem ist: Ich habe einfach keine Ahnung was ich nach dem Abitur machen soll. Wie ich darauf gekommen bin, dass ein Architektur Studium eine Möglichkeit ist? Das war folgendermasen: Habe früher als 3d-Grafiker für eine Spieleentwicklungsfirma auch Gebäude modeliert was mir relativ viel spaß gemacht hat. Im Grunde wollte ich nur nachfragen wie der Beruf als Architekt ist: 1. Wie sieht der genaue Ablauf von der ersten Konzeption eines Gebäudes bis zur Fertigstellung aus und wie Zeitaufwändig ist diese? Werden auch Rohrleitungen, Kabelleitungen etc. geplant? Was für Aufgaben gibt es darüber hinaus? 2. Ist der Beruf immer wieder fordernd oder wird es schnell Monoton und langweilig? Ich brauche eigentlich immer wieder neue Probleme mit denen ich mich befassen muss damit ich mich nicht langweile. 3. Wie sieht der derzeitige Arbeitsmarkt aus? Ich meine wird man in Architektur Büros mit offenen Armen empfangen oder ist es schwer ein Job zu finden? 4. Sind in dem Beruf Erfahrungen mit 3d - Software wie z.B. 3Ds Studio Max von Vorteil? |
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urbanizing: Offline
Ort: Shanghai ![]() Beitrag Datum: 29.09.2008 Uhrzeit: 01:48 ID: 30649 | Social Bookmarks: http://www.tektorum.de/studium-beruf...g-studium.html zu Punkt 3: Am Besten schnell das Studium fertig machen, man wird noch in den letzten Semestern von Recruitern an TOP-JObs vermittelt und kann innerhalb von 2 Jahren in eine Führungsposition aufsteigen ![]() |
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![]() Beitrag Datum: 30.09.2008 Uhrzeit: 11:34 ID: 30664 | Social Bookmarks: Hi, danke für die Antwort.... aber meien anderen fragen bleiben leider unbeantwortet... |
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urbanizing: Offline
Ort: Shanghai ![]() Beitrag Datum: 30.09.2008 Uhrzeit: 13:31 ID: 30668 | Social Bookmarks: schau doch einfach mal bei der Suchfunktion oder geh die letzten 10 Seiten des Forums durch und Du wirst jede Menge Tips finden und Antworten auf Fragen, die schon xmal gestellt wurden... |
Social Bookmarks: Zitat:
Der Gewinner der Wettbewerbes wird dann häufig beauftragt die Entwurfsplanung zu übernehmen. Dabei wird der Entwurf noch einmal so überarbeitet, dass er den Raumanforderungen nach Absprache mit dem Bauherren gerecht wird, Fluchtwege ganz korrekt sind, die Statik funktioniert etc. . Also eigentlich werden Fehler der Vorentwurfsplanung behoben und neue Anforderungen mit eingearbeitet. Dann kommt die Baugenehmigung, d.h. der Bau des Gebäudes muss amtlich genehmigt werden. Daraufhin fängt man mit der Ausführungsplanung an. In der Ausführungsplanung müssen z.B. alle Leistungen der Fachplaner koordiniert und eingearbeitet werden. Das können z.B. Statik, Haustechnik, Akustik, Freiraumplanung, Brandschutz etc. sein. Normalerweise folgt auf die Ausführungsplanung die Ausschreibung, in der man ganz genau beschreibt, was, wieviel und wie etwas gebaut werden soll. Firmen bieten dann ihre Leistungen gem. der Ausschreibung an. So, und wenn dann ein anbieter den Zuschlag bekommen hat, geht es mit dem Bau los. Dabei überwacht der Architekt als Bauleiter das Bauvorhaben und guckt den Handwerkern auf die Finger, dass alles Fristgerecht und ordentlich gemacht wird. Und wenn alles Gut geht, ist das Gebäude irgendwan so gebaut, wie der Architekt sich das anfangs vorgestellt hat... Das ist jetzt aber alles eine sehr vereinfachte Darstellung des Prozesses. Nicht immer läuft es so geordnet wie beschrieben ab. Zitat:
Ich habe im vergangenen Jahr am Entwurf eines Flughafens, eines Stadions, eines Städtebaus und eines Hochhausensembles mitgearbeitet, nebenbei div. Visualisierungen gemacht und arbeite z.Zt. an einer Leitdetailplanung für ein Paralament in Asien... Allerdings finde ich es furchtbar z.B. immer nur Wettbewerbe zu machen oder nur Ausführungsplanung. Ich brauche die Abwechslung. Andere sehen das ganz anders... Zitat:
Die Bezahlung ist aber eher mäßig. BWLer- / VWLer-Freunde von mir verdienen z.T. knapp das doppelte. Um einen Job zu finden ja, für das erlernen des Architekturberufes manchmal aber hinderlich, da man mit guten 3D Kenntnissen häufig Probleme hat im Büro auch etwas anderes zu machen.
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![]() Beitrag Datum: 30.09.2008 Uhrzeit: 14:00 ID: 30670 | Social Bookmarks: Danke für die äußerst umfangreiche antwort, dass hilft mir weiter ![]() Also ist der Architekten Beruf umfangreich und abwechslungsreich... Die frage ist blos wie ich rausfinde ob ich als Architekt auch glücklich werde... nicht, dass es mich dann hinterher abnervt, dass ich mir das angetan habe. Kennt ihr gute Universitäten die für ein Architekten Studium in der Umgebung von Düsseldorf/Essen liegen? Meint ihr es wäre hilfreich einfach mal so aus Spaß ein Haus mit Archicad zu gestalten? |
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Ort: München ![]() Beitrag Datum: 30.09.2008 Uhrzeit: 17:01 ID: 30672 | Social Bookmarks: Ich finde, das Architekten- Dasein hat wie wahrscheinlich jeder Beruf seine Licht- und Schattenseiten. Schon im Studium merkst du schnell, mit welchen Themen du dich lieber und leichter auseinandersetzt und welche dir schwerer fallen (da gibt es zum Beispiel Baukonstruktion, wo -vereinfacht gesagt- gelehrt wird, wie ein Gebäude eigentlich (ent)steht oder Baugeschichte, wo man verschiedenes über Baustile und Architekturtheorien lernt, aber auch Baustoffkunde, Baurecht usw. Am besten schaust du dir mal im Internet bei den verschiedensten Hochschulen die Stundenpläne an). Und das ist im Berufsalltag später genauso. Ich stimme Florian zu, ich mache auch lieber öfters verschiedene kleinere Sachen als einen Wettbewerb nach dem anderen. Aber, wie gesagt, da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Ich habe z. B. seit 3 Monaten nichts anderes gemacht außer Massen und die sich daraus ergebenden Kosten berechnet, das schlaucht. Zitat:
Zitat:
2. Nein, ich denke nicht dass das was bringt. Vielleicht, um sich mal so ein CAD- Programm anzusehen, wie es aufgebaut ist usw. Aber da es mehrere auf dem Markt gibt (z.B. VectorWorks, AutoCad, Nemetschek Allplan, Archicad usw) würde ich mich nicht vor dem Studium schon auf ein Zeichenprogramm versteifen. Aber mal reinschaun schadet sicher nicht, falls du dazu Zugang hast! Leider kenne ich in diesem Umkreis keine Hochschule, aer falls du dich für mehrere interessierst würde ich mich erkundigen ob es sowas wie einen "Tg der offenen Tür" oder so dort gibt. Oft werden Abschlussarbeiten auch öffentlich ausgestellt. Und dann: Vorpraktikum! Wird manchmal auch von den Hochschulen speziell zur Einschreibung gefordert (z.B. 1/2 Jahr Baustelle, 1/2 Jahr Büro). Wird dir wahrscheinlich nicht bezahlt werden, aber bietet einen guten Einblick in das Berufsleben! Nimm alles mit was du kriegen kannst- je früher, desto besser. Viel Erfolg, Grüsse sanne | ||
Social Bookmarks: Kann ich nicht zustimmen. In der modernen Lehre wird der Computer von vorne herein gleichberechtigt zu Stift und Cutter eingesetzt.
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![]() Beitrag Datum: 08.10.2008 Uhrzeit: 20:54 ID: 30753 | Social Bookmarks: Unglaublich... ich glaube ich bin zu blöd eine uni in meiner nähe zu finden, die architekten ausbildet.... oder gibt es generell wenige? oder ist die bezeichnung des studiengangs des architekten nicht architektur? ich bin verwirrt... Könnt ihr mir vielleicht helfen, wo ich unis finde? Lebe im städtedreieck Wuppertal, Düsseldorf, Essen |
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