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Tektotom: Offline
![]() Beitrag Datum: 12.10.2009 Uhrzeit: 23:03 ID: 35769 | Social Bookmarks: Hallo Leute, Ich möchte im nächsten Jahr ein Architekturstudium beginnen und da ich in Bayern mein Abitur gemacht habe (Schnitt 2.9 ![]() -Die Jobaussichten sind schlecht. -Und wenn man einen Job kriegt ist er häufig schlecht bezahlt. -In Deutschland gibt es eine zu hohe "Architektenrdichte" und kaum Großaufträge. -Viele raten von einem Architekturstudium ab. Aber als ich mich genauer mit diesem Thema beschäftig habe wurden meine Eindrücke besser. Anscheinend muss man heutzutage als Architekt sehr "flexibel" sein. In aufstrebenden Regionen wie Asien, China oder auch Dubai gibt es Großaufträge wie Sand am Meer (OK kleine Übertreibung ![]() Deshalb bin ich jetzt fest davon überzeugt Architektur, wie bereits erwähnt, in München zu studieren. Ich überlege auch den Master an einer amerikanischen Uni zu machen, denn ich denke wenn man im Ausland Aufträge bekommen will muss man perfektes Englisch sprechen können. So und jetz ein paar Fragen an euch. -zuerst die wichtigste: werde ich mit meinem Abischnitt überhaupt an dieser "Eliteuni" angenommen? (evtl können mir das Studenten an der TU München sagen) -ich denke ein Studium im Ausland und Arbeit im Ausland ist ein sehr hoher Aufwand. Ist es der hohe Aufwand überhaupt wert oder kann man mit Aufträgen im Ausland sehr viel Geld Verdienen? Ich hoffe ihr könnt mir meine Fragen beantworten und mir sagen ob ich nun Architektur studieren soll oder nicht??? Vielen Dank im voraus Tektotom |
Social Bookmarks: Zitat:
![]() ![]() ![]() Du mußt es schon selbst wissen und letztendlich ausprobieren. Man kann Dir Tipps geben, aber die Entscheidung nimmt Dir niemand ab. Ob es in China und Dubai noch viel für ausländische Architekten zu tun gibt, wenn Du Dein Studium beendet hast, ist fraglich, aber es wird sicher andere Regionen geben, die dann gerade boomen. Die Frage "Ausland ja oder nein" hängt weniger vom Fachlichen, sondern viel mehr von der persönlichen Einstellung ab. Nicht Jeder ist gerne "Weltenbummler", sondern manche bevorzugen ein stabiles Umfeld oder Familie in der Heimat. Andere können gar nicht oft genug, lang genug oder weit genug weg. Ob es finanziell was bringt kann Dir keiner garantieren. Es bringt Dir sicher einen Blick über den Tellerrand hinaus. Die Erfahrungen und fachlichen Dinge, die Du im Ausland lernst, kannst Du in Deutschland allerdings oft nur bedingt verwenden. | ||
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Tektotom: Offline
![]() Beitrag Datum: 13.10.2009 Uhrzeit: 13:18 ID: 35772 | Social Bookmarks: Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich denke auch, dass es in ein paar Jahren schon wieder ganz anders aussehen kann bzw wird. Das mit China, Indien und Dubai waren ja auch nur Beispiele. Ich gehe auch davon aus, dass die weltweite Wirtschaftskrise bald zu Ende sein wird und dann kann es zB in Europa oder den USA wieder viele Grosaufträge geben. Aber was haltet ihr von meinen Vorschlag den Master in Amerika zu machen. Ist das sinnvoll? Und was könnt ihr mir für Bücher empfehlen, damit ich mir schon eine "Basis" fürs Studium schaffen kann. OK schon wieder Fragen, aber ich bin mir sicher ihr könnt mir wieder behilflich sein. |
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Nahele: Offline
![]() Beitrag Datum: 13.10.2009 Uhrzeit: 13:58 ID: 35777 | Social Bookmarks: zur frage betreffs der tu münchen: der abischnitt ist nur im ersten auswahlverfahren relevant. da werden deine noten aus den fächern mathe, deutsch und kunst durch einen schlüssel in punkte aufgelöst und du brauchst ne bestimmte anzahl, um sofort angenommen zu werden, erreichst du diese punktezahl nicht, kommst du ins zweite auswahlverfahren, welches aus einem persönlichen gespräch besteht. heißt für dich, dass du dir keine sorgen machen musst, dass dein schnitt zu schlecht ist, weil du definitiv noch die chance im auswahlgespräch hast. und zum thema jobaussichten: aus diesem grund ein studium, dass man machen will, zu beginnen oder nicht, ist meiner meinung nach falsch, denn in erster linie, sollte man im leben das machen, was einem freude bringt und interessiert. und man sollte vielleicht von dem bild des klassischen architekten wegkommen, es gibt genug absolventen, die am ende gar nicht in einem büro arbeiten, sondern irgendwo anders untergekommen sind. (und damit mein ich jetzt nicht die taxibranche ![]() man kann auch über architektur schreiben, sie fotografieren, analysieren, lehren etc. ... bzw. gibt es bestimmte zweige wie brandschutz, schallschutz etc., die auch planer suchen, aber was dann weniger mit dem klassischen berufsbild des architekten zu tun hat ... ich mein nur, vielleicht sollte man da einfach offener rangehen und nicht nur in eine richtung denken ... |
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Hermes: Offline
![]() Beitrag Datum: 14.10.2009 Uhrzeit: 17:24 ID: 35789 | Social Bookmarks: Hi, also zumindest die Tatsache dass es in München an der TU 2 Auswahlverfahren gibt ist richtig. Selbst wenn du in den relevanten Fächern sehr gut bist wird dein Schnitt ziemlich sicher nicht für eine sofortige Zulassung reichen. Es wird also (so wie es bei mir übrigens auch war) auf das zweite Verfahren hinauslaufen. Das ist aber nicht nur ein Gespräch und außerdem wird dein Erfolg bei dem Auswahlgespräch immernoch mit deiner Abiturnote verrechnet. Such mal die genaue Satzung für das Auswahlverfahren auf der Seite der TUM, da steht wie man sich anhand des Abischnitts ausrechnen kann wie viele Punkte du im Gespräch benötigst um zu bestehen. Es ist also möglich mit einem schlechteren Abi genommen zu werden, allerdings musst du dich eben bei der Mappe und dem Gespräch dann reinhängen. ![]() Zu deiner Frage mit dem Auslandsstudium: Ich weiß nicht sicher wie viel das bringt, aber in München ist es ja sowieso zumindest 1 Jahr integriert. Übrigens habe ich mir genau die gleichen Gedanken gemacht wie du. Jetzt werde ich in Müchen meinen Bachelor machen, und will danach in die USA gehen. So ist zumindest bis jetzt der Plan. Also, häng dich rein, dann klappt alles. =) |
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Tektotom: Offline
![]() Beitrag Datum: 14.10.2009 Uhrzeit: 18:03 ID: 35790 | Social Bookmarks: Vielen Dank für deine Unterstützung. Ich habe ja noch bis nächsten Sommer Zeit mich für dieses Gespräch vorzubereiten und ich denke ich werde das schon schaffen. Aber können mir bitte noch ein paar Studenten oder andere Leute sagen, mit welchen Büchern man sich am besten auf das Studium vorbereiten kann? |
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