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Datum: 14.05.2011
Uhrzeit: 10:15
ID: 43733



AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich?

#1 (Permalink)
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Okay anhand der wenig zahlreichen, dafür aber recht ernüchternden Antworten darf ich dann wohl annehmen, dass folgendes (Was ich persönlich für etwas sehr negativ hielt) tatsächlich der Wahrheit entspricht?

Zitat:
Waehrend des Studiums darf ich mich darauf einstllen, quasi keine Freizeit mehr zu haben, da es sonst ueberhaupt nicht moeglich ist, das Studium an sich zu bewaeltigen. Dazu kommt eine insgesamt eher frustrierte Stimmung unter den Studenten und allgemein hat man oft das Gefuel in einem bastelkurs gelandet zu sein, nicht aber in einem Architekturstudium.
Dabei fehlt der Praxisbezug in vielen Faellen vollkommen und viel von dem wahrend des Studiums vermittelten Wissen ist im spaeteren Berufsleben voellig unnuetz.
Wenn ich dann das Studium beendet und nach schier endlosem Suchen tatsaechlich einen Job gefunden habe, der inetwa dem entspricht, was ich mir vorgestellt habe, dann stelle ich schnell fest, dass die Stimmung in der gesamten Branche durchweg negativ ist und dass mein Gehalt gerade eben zum ueberleben reicht. Wobei ich natuerlich dennoch taeglich bis spaet in die Nacht arbeite, nicht selten auch am Wochenende.
Wenn dem tatsächlich so ist, dann hat sich die Überlegung, architektur zu studieren wohl erledigt.

Es wäre dennoch schön wenn sich noch ein paar Leute dazu äussern würden.

Cheers

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Datum: 14.05.2011
Uhrzeit: 21:52
ID: 43736



AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich?

#2 (Permalink)
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Lieber Ad.a!

In diesem Forum bist Du – nicht anders als ich – am falschen Platz angelangt: am Ort der gähnenden Langeweile und Totenstille. Was ich Dir vorschlagen kann, ist dies: den Versuch zu unternehmen, mit den Grabsteinen ins Gespräch zu kommen (oder mit mir per PN).

Gruß von Leila

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Datum: 14.05.2011
Uhrzeit: 22:15
ID: 43737



AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #3 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Leila Beitrag anzeigen
In diesem Forum bist Du – nicht anders als ich – am falschen Platz angelangt: am Ort der gähnenden Langeweile und Totenstille.
Nicht anders ist es dann im Berufsleben - Kann er sich doch scho mal dran gewöhnen!

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fst
 
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Datum: 15.05.2011
Uhrzeit: 21:41
ID: 43741



AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #4 (Permalink)
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@Leila: Ich denke Du verwechselst den Sinn dieses Forums. Für allgemeine Unterhaltungen gibt es sicherlich bessere Orte im Netz.

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Datum: 14.05.2011
Uhrzeit: 22:27
ID: 43738



AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #5 (Permalink)
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hallo ad.a.
wenn dich diese sachen abschrecken lass es sein. es kommt halt drauf an wie man selbst dazu steht. also ob man bereit ist nächte durch zu arbeiten etc. der zeitaufwand ist enorm und steht medizin oder jura nicht wirklich nach. wenn das herz dafür schlägt, ists wurscht.... ein bisschen idealismus muss man einfach mitbringen

stimmung ist nicht so schlecht wie du sagst. kommt aber auf das semster an. wenn man gemeinsam die nächte durch schufftet schweißt das auch zusammen.

bastelkurs... nur wenn du es selbst als solchen siehst.. glaub wohl dass du beim designstudium auch mal ein arbeitsmodel o.ä. bastelst/baust.

praxis bezug hängt von der uni/hs ab. und davon was du nebenher noch so machst... büro arbeit?!

wenn du aber nicht 100% dahinter stehst wirst du dich schnell fragen ob es dir das wert ist. im schlimmsten fall bist du so "gut" dass du nicht durchfällst und dich das erst sehr spät im studium fragst.... und es dann aufgrund des fortgeschrittenen status durchziehst.... und dann hängste da die nächsten jahre ,)

mach doch mal ein praktikum beim architketen. halbes jahr... da bekommste mal mit was da so im alltag abgeht etc.


viel erfolg

vg
tim
__________________
carpe diem!

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Datum: 16.05.2011
Uhrzeit: 10:36
ID: 43742



AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #6 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Tidals Beitrag anzeigen
im schlimmsten fall bist du so "gut" dass du nicht durchfällst und dich das erst sehr spät im studium fragst.... und es dann aufgrund des fortgeschrittenen status durchziehst.... und dann hängste da die nächsten jahre ,)
Das stimmt zu 100%! War bei mir auch so! Ist eine riesige Gefahr!

Hinzu kommt noch:
Alle fanden meine entwerferischen Arbeiten sehr gut und jetzt, nach dem Studium, werden diese meine "Talente" von den Arbeitgebern nicht abgefragt.
Also lieber, auch wenn man es im Studium nicht gerne macht, auf den technischen Bereich des Studiums konzentrieren und vielleicht sogar einige
Seminare bei den BauIngs belegen. Und natürlich viele Praktikas machen! Das erhöht deine Berufsaussichten enorm.
Ach so, außerdem das Studium nicht als Selbstzweck begreifen! Lieber ganz schnell durch und sich auf deine späteren Aufgaben als ausführenden
Serviceerbringer einstellen. Dazu gehört das Wissen über die Baugesetze, Leistungsverzeichnisse, Ausführungsdetails, Abrechnungsvorschriften, etc.
Entwerfen nur nebenbei und soweit nötig belegen, das brauchst du nur selten!

Mach unbedingt vor dem Studium ein Praktium in einem Architekturbüro. Man kommt ganz schnell dahinter, ob einem die Arbeit und die Arbeitsabläufe gefallen oder nicht. Wenn du später künstlerisch tätig seien willst, empfehle ich dir lieber Design, Fotografie oder Bildende Kunst etc. zu studieren...

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Datum: 20.06.2011
Uhrzeit: 21:38
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AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #7 (Permalink)
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Ich klinke mich mal hier ein, damit kein neuer Thread aufkommt und vllt bekommt der TE auch noch brauchbare Infos

Also ich werde mich wohl auch bald für ein Architekturstudium bewerben in Erfurt bzw Leipzig.

Ich bin zeichnerisch nicht der beste, aber kann schon sehr gut zeichnen, aber gibt halt richtige Cracks...^^

Ich will später aber auch Geld verdienen und dachte mir, ich werde mein Studium soweit es geht in den technischen Bereich schieben, Kreativität ab und zu, dann passt mir das eigentlich. Immer kreativ zu arbeiten, kann auch belastend sein, denke ich.

Mein Problem ist, dass ich vor dem Studium aufgrund meiner Ausbildung es nicht mehr schaffe, ein längeres Praktikum zu machen, ist ja bald Bewerbungsschluss.

Aber ich lese hier und in anderen Foren auch die negativen Eindrücke, 1 Beitrag von 20(Bsp) ist von jemandem, der seinen Beruf liebt, kommt mir so vor.

Die Gegenfrage, die sich mir stellt ist aber: wieso sollte ein erfolgreicher Architekt hier schreiben bzw warum sollte die Prozentzahl der hier aktiven Menschen zu gunsten der eben genannten gehen?

Möchte hier ja niemanden schlecht machen, hier sind ja auch viele, die noch studieren etc.

Aber ich muss sagen, in anderen Studiengängen(mit wenigen Ausnahmen) klingt es auch nie besser. Die Sozialpädagogen meckern nicht zu wenig Arbeit, aber über einen geringen Lohn, die anderen über wenig Zeit, die Literaten zB über viel zu wenig Stellen, die auch Verbindung mit ihrem Studium haben...und vieles mehr

Also ich habe schon großes Interesse an Planungen, Zeichnungen, Meetings(gibts die oft?), Präsentationen, Problemlösungen und frage mich, ob ich es angehen soll das Studium. Auch bin ich nicht gefeit gegen so viel negativ niedergeschriebene Erfahrungen, wie ich merke

Ab welchem Semester könnte man denn in einem Büro etc beginnen, um Erfahrungen zu sammeln und n paar Euros für das Studium? Erfahrung geht vor, aber ich werde dann ja wohl kaum Zeit haben für einen Nebenjob neben Projekten, Büro und Studium oder?

Gruß

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Datum: 21.06.2011
Uhrzeit: 09:42
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AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #8 (Permalink)
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Ach, im Endeffekt hat doch jeder etwas über sein alltägliches Leben zu meckern oder? Ich glaube, man sollte froh sein, über jede Möglichkeit, die man bekommt...Und am Ende des Tages sammelt man immer Erfahrungen und ist schlauer...

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Datum: 21.06.2011
Uhrzeit: 10:46
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AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #9 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Archident Beitrag anzeigen

Die Gegenfrage, die sich mir stellt ist aber: wieso sollte ein erfolgreicher Architekt hier schreiben bzw warum sollte die Prozentzahl der hier aktiven Menschen zu gunsten der eben genannten gehen?

Möchte hier ja niemanden schlecht machen, hier sind ja auch viele, die noch studieren etc.
Wenn du uns (mir) schon nicht traust, was die berufliche Situation in der Architektur angeht, vielleicht brauchst du ja etwas Objektives zu diesem Thema:

Jobampel Architektur

Klar, jeder ist seines Glückes Schmied und nicht jeder Architekturstudent wird später taxifahren, aber im Durchschnitt sind es eben doch mehr als in anderen Berufen. Und das hat seinen Grund, ist statistisch eben nicht vom einzelnen Individuum abhängig. Es gibt natürlich auch Architektursstudenten, die später gut verdienen oder sogar als Professoren durchstarten werden. Also auf und mach das Beste aus deinem Leben!

Geändert von Archiologe (21.06.2011 um 11:45 Uhr).

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Datum: 21.06.2011
Uhrzeit: 15:43
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AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #10 (Permalink)
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Jobampel kenne ich natürlich schon, aber danke für den link nochmal.

Ja, ich weiß ja dass es nicht rosig ist...naja es kann nur besser werden?!

Eben, ich will ja sowieso nicht studieren um gerade so durchzukommen, sondern nehme mir vor der beste zu sein!

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Datum: 24.06.2011
Uhrzeit: 07:30
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AW: Architekturstudium. Das richtige fuer mich? #11 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Archident Beitrag anzeigen

Ich will später aber auch Geld verdienen und dachte mir, ich werde mein Studium soweit es geht in den technischen Bereich schieben, Kreativität ab und zu, dann passt mir das eigentlich. Immer kreativ zu arbeiten, kann auch belastend sein, denke ich.

Aber ich lese hier und in anderen Foren auch die negativen Eindrücke, 1 Beitrag von 20(Bsp) ist von jemandem, der seinen Beruf liebt, kommt mir so vor.
Also Geld verdienen wirst Du in vielen anderen Berufen früher, sicherer und auch mit Gehaltserhöhungen langfristiger. Dazu kommt das die Verantwortung als Architekt meistens sehr viel höher ist als in vergleichbaren Berufen. Du stehst in vielen Dingen selbst grade, bzw. als Angestellter dann dein Büro, was aber auch niemand als Chef gerne sieht wenns schief läuft. Du bist häufig in einem permanenten Bereitsschaftsdienst, musst auch mal kurzfristig Dinge noch erledigen, obwohl der Feierabend vor der Tür stand. Das ist eher Alltag bei den Architekten als Ausnahme.
Die Menschen hier die als Architekten ihr Geld verdienen, verdient haben, haben sehr wahrscheinlich alleine schon über ihre Studienkollegen einen guten Einblick was im Markt so los ist. Und wenn dann negatives geschrieben wird kannst Du auch davon ausgehen das das der Situation entspricht. Wenn Du als Akademiker teilweise Jobs angeboten bekommst mit 1800 Brutto, Überstunden an der Tagesordnung sind, und die langfristige Perspektive sich finanziell auch wirklich zu verbessern fehlt, dann ist das schlicht und einfach im Verglich zu anderen Berufen negativ.
Es kann natürlich jeder entscheiden ob ihm das egal ist, obwohl ich ganz ehrlich glaube das jeder kein Problem hätte auch angemessen bezahlt zu werden.
Gerade zu Letzterem 2 Beispiele. Ein Kollege von mir im Mutterunternehmen in dem ich arbeite hat zur selben Zeit angefangen wie ich als Bau-Ing. Der hat in den 2 Jahren bereits 2 Gehaltserhöhungen und verdient nun knapp 50.000. Ich bin ebenfalls 2 Jahre dabei, habe keine Gehaltserhöhung bekommen und verdiene das nicht annähernd.
Ein anderes Beispiel: Hier soll ein weiterer Statiker eingestellt werden. Der wird nur halbtags arbeiten weil er noch in einem anderen Büro oder selbständig tätig ist. Seine in seinem Bereich nicht unrealistische Gehaltsvorstellung für den Halbtagsjob beträgt ebenfalls 50.000 im Jahr.
Man kann sich das alles schönreden mit der Architektur, für mich ist klar das da ein großes Missverhältnis herrscht.
Man kann nun lange darüber zetern und sich ärgern über diesen Zustand, da es aber nichts ändern wird, werde ich schauen mit welchen Weiterbildungen/Fernstudium ich meine bisherige Baukarriere in eine positive Richtung lenken kann. 2 ehemalige Kommilitonen haben das kurz nach dem Berufseinstieg gemacht, der eine BWL als Aufsatz und die andere Immobilienwirtschaft, und siehe da, auf einmal rollt der Rubel. Das Thema Planung ist dann natürlich vorbei, da geht es dann um andere Aufgaben, die eher wirtschaftliche Interessen haben.
Ich selbst kann nur jedem sagen der sich mit dem Thema Architekturstudium beschäftigt, lasst die Finger davon. Man muss sich schließlich fragen ob die Realität auf der einen Seite mit dem Frust der Ernüchterung nicht schwerer wiegt als der Verzicht auf ein Ideal. Und dann kannst Du auch etwas anderes studieren, was vielleicht nicht deinem Ideal entspricht, aber später weniger desillusionierend ist. Ausnahmen gibt es immer, auch welche die in diesem Bereich Karriere machen, aber es bleiben Ausnahmen.

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