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ehem. Benutzer Registriert seit: 30.01.2009
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LaHood: Offline
![]() Beitrag Datum: 24.06.2011 Uhrzeit: 07:30 ID: 44149 | Social Bookmarks: Zitat:
Die Menschen hier die als Architekten ihr Geld verdienen, verdient haben, haben sehr wahrscheinlich alleine schon über ihre Studienkollegen einen guten Einblick was im Markt so los ist. Und wenn dann negatives geschrieben wird kannst Du auch davon ausgehen das das der Situation entspricht. Wenn Du als Akademiker teilweise Jobs angeboten bekommst mit 1800 Brutto, Überstunden an der Tagesordnung sind, und die langfristige Perspektive sich finanziell auch wirklich zu verbessern fehlt, dann ist das schlicht und einfach im Verglich zu anderen Berufen negativ. Es kann natürlich jeder entscheiden ob ihm das egal ist, obwohl ich ganz ehrlich glaube das jeder kein Problem hätte auch angemessen bezahlt zu werden. Gerade zu Letzterem 2 Beispiele. Ein Kollege von mir im Mutterunternehmen in dem ich arbeite hat zur selben Zeit angefangen wie ich als Bau-Ing. Der hat in den 2 Jahren bereits 2 Gehaltserhöhungen und verdient nun knapp 50.000. Ich bin ebenfalls 2 Jahre dabei, habe keine Gehaltserhöhung bekommen und verdiene das nicht annähernd. Ein anderes Beispiel: Hier soll ein weiterer Statiker eingestellt werden. Der wird nur halbtags arbeiten weil er noch in einem anderen Büro oder selbständig tätig ist. Seine in seinem Bereich nicht unrealistische Gehaltsvorstellung für den Halbtagsjob beträgt ebenfalls 50.000 im Jahr. Man kann sich das alles schönreden mit der Architektur, für mich ist klar das da ein großes Missverhältnis herrscht. Man kann nun lange darüber zetern und sich ärgern über diesen Zustand, da es aber nichts ändern wird, werde ich schauen mit welchen Weiterbildungen/Fernstudium ich meine bisherige Baukarriere in eine positive Richtung lenken kann. 2 ehemalige Kommilitonen haben das kurz nach dem Berufseinstieg gemacht, der eine BWL als Aufsatz und die andere Immobilienwirtschaft, und siehe da, auf einmal rollt der Rubel. Das Thema Planung ist dann natürlich vorbei, da geht es dann um andere Aufgaben, die eher wirtschaftliche Interessen haben. Ich selbst kann nur jedem sagen der sich mit dem Thema Architekturstudium beschäftigt, lasst die Finger davon. Man muss sich schließlich fragen ob die Realität auf der einen Seite mit dem Frust der Ernüchterung nicht schwerer wiegt als der Verzicht auf ein Ideal. Und dann kannst Du auch etwas anderes studieren, was vielleicht nicht deinem Ideal entspricht, aber später weniger desillusionierend ist. Ausnahmen gibt es immer, auch welche die in diesem Bereich Karriere machen, aber es bleiben Ausnahmen. | |
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