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Social Bookmarks: Hallo Katze7, man kann auch mit 35 ein Architekturstudium beginnen, aber ich bin mir nicht sicher, ob man mit dieser Voraussetzung später in diesem Beruf dann arbeiten wird. Ich denke so spät sollte nur jemand mit diesem Studium beginnen, der schon immer Architekt werden wollte, dem es aber aus irgendwelchen Gründen vorher versagt blieb. Sozusagen für den inneren Frieden... Denkbar wäre es vielleicht auch, wenn man vorher in irgendeinem Bauberuf tätig war und sozusagen die Sicht auf die Dinge mit dem Studium erweitern will. Ansonsten musst Du Dir einfach vor Augen führen, dass Du frühestens (!) mit 40 fertig bist. Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft und die Gehälter machen Dich nicht reich. Im besten Fall wird man Dir nach dem Studium 2500 EUR Brutto zahlen. Wahrscheinlich ist aber viel weniger, wenn Du nicht vorher schon 1 bis 2 Jahre neben dem Studium in einem Büro gearbeitet hast. Einstiegsgehälter unter 2000 EUR sind keine Seltenheit. Wenn Architektur für Dich nur ein Ausweg ist, wird Dich weder das Studium noch der Beruf glücklich machen.
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Social Bookmarks: Hallo Katze7, ich würde Dir von einem Architekturstudium abraten, denn wenn Dich der öffentliche Dienst bereits krank gemacht hat, dann wird Dich dieses teils sehr streßige Studium, spätestens aber der Job wohl kaputt machen. Ich habe schon mehrfach erfahren, dass bei öffentlichen Bediensteten und Beamten selten der Dienst, sondern meist die Kollegen das Problem sind, die genügend Zeit und zu wenige Perspektiven haben. Ich würde an Deiner Stelle trotzdem beim Staat bleiben und mich durch Weiterbildung/Verwaltungslehrgänge für andere Aufgaben empfehlen. Vielleicht täte auch ein Ortswechsel gut. | |
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Katze7: Offline
![]() Beitrag Datum: 24.12.2011 Uhrzeit: 12:42 ID: 45701 | Social Bookmarks: Hallo ihr, danke noch mal für eure Antworten. Werde es mir noch mal überlegen. Ja, vielleicht mach ich erstmal die Verwaltungslehrgänge. Nächstes Jahr gehts in Reha, Arbeitstherapie, da wird auch gesehen, zu was ich mich noch eigne. Eigentlich müsste ich auch eine berufsberatung beim Arbeitsamt machen, da ich nicht weiß, was es noch so gibt. Ja, es sind die Kollegen , die einen krank machen. Die Arbeit manchmal auch, weils naja, monoton ist. Ortswechsel: nein, möchte endlich seßhaft werden, weil ich schon zu oft umgezogen bin... Naja, danke noch mal für alles, vielleicht kann ich das als Hobby machen.... oder was meint ihr noch dazu? Frohes Fest! Gruß, Katze. |
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Katze7: Offline
![]() Beitrag Datum: 26.12.2011 Uhrzeit: 16:42 ID: 45711 | Social Bookmarks: Hallo Leser, noch mal frohes Fest, könnte man auch - natürlich nicht vergleichbar, ich weiß - Bauzeichner machen? Da habe ich ja auch Stellenanzeigen vom öffentlichen Dienst gesehen. Oder ist dieser Beruf gefährdet? Gibt es dies noch ? Und wenn ja, müsste ich dann noch Praktika machen? Könnte ich da umsteigen? Mit vielem Dank und Gruß, Katze. |
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Katze7: Offline
![]() Beitrag Datum: 13.01.2012 Uhrzeit: 11:00 ID: 45849 | Social Bookmarks: Hallo ihr, habe eben noch mal nachgeguckt und eine Antwort übersehen. Das tut mir leid, und daher wollte ich noch mal schreiben. Wie gesagt, als Ausweg sehe ich das Studium nicht. Leider war es bei mir so, dass ich mir früher nie Gedanken um den Traumberuf gemacht habe, da ich immer nur von einer schwierigen Situation zur anderen gekommen bin. Jetzt habe ich durch das Mobbing und die Krankheit Zeit bekommen. Manches hat auch sein Gutes ![]() Das komische ist, überall wurde mir gesagt, dass es negativ wäre, diesen Beruf zu wählen. Andererseits ist es seltsam, dass ich mich wirklich für das Bauwesen und Baugeschichte usw. interessiere, gut, ich sage auch zeichnen, auch wenn ich weiß, dass es wohl damit nichts zu tun hat. Auch Computerarbeit ist mir bekannt. Fühle mich zu dem Thema stark hingezogen. Aber ich weiß nicht, obs für den Punkt "Traumberuf" reicht. Ein zweites Berufsfeld, was mich stark anzieht, ist Elektrotechnik. Habe sehr gute Kenntnisse in Mathe, Physik usw. (weil von zu Haus aus in Berührung damit gekommen, Vater war Elektroingenieur und dann physiklehrer). Leider, durch die Umstände - klingt wie Ausrede, ist aber so, bin ich nie dazu gekommen, mich wirklich um meine eigenen Sachen zu kümmern.Immer nur gehetzt usw. Tja, und nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, wie es so schön heißt, der Zeitpunkt wohl verpasst?? Es sei denn, man wollte wirklich noch mal so richtig anpacken? Denn ich finde, wenn die Arbeit einen unglücklich macht, kann man nicht sein leben damit rumackern, sondern müsste sich ändern, wens geht. Es sind immerhin meistens 37 Jahre... Was meint ihr nun dazu? Wäre es ein Versuch wert, oder sollte ich es definitiv lassen? Gruß, Katze. P.S.: außerdem habe ich jetzt Strategien gegen Mobbing, also Stressbewältigung und mir auch einen Freundeskreis aufgebaut...es nimmt mich nicht mehr so mit wie früher, als man alleine war. |
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Katze7: Offline
![]() Beitrag Datum: 14.01.2012 Uhrzeit: 19:44 ID: 45857 | Social Bookmarks: Hallo ihr, habe mich doch entschieden, es definitiv zu lassen. Zwar sind die Themen Bauwesen und Baugeschichte interessant, aber das andere ist mir dann doch gewagt und vielleicht auch zu stressig. Stattdessen werde ich dann doch Elektrotechnik machen, entweder Techniker oder Studium. Vielen Dank noch einmal für Auskünfte! Grüße, Katze. |
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Katze7: Offline
![]() Beitrag Datum: 31.01.2012 Uhrzeit: 10:19 ID: 45991 | Social Bookmarks: Hallo ihr, leider muss ich mich noch mal melden. Nun muss ich doch mal die Situation mit meiner Arbeit genauer erklären, damit keine Mißverständnisse auftauchen. Die Arbeit befindet sich in dem Dokumentationsbereich. Das heißt: von morgens bis abends verzeichnen, am nächsten Tag fängts von vorne an. Damals habe ich den Beruf aus Interesse an Geschichte ausgewählt, mir wohl aber falsche Vorstellungen gemacht. Denn man sitzt wirklich sehr isoliert am Computer; hatte auch den Eindruck, dass man nicht wirklich gebraucht wurde. Manchen Leuten mag es zwar nichts ausmachen, aber mir hat es was ausgemacht. Es waren nicht die Kollegen an sich , sondern der Inhalt der Arbeit, denn es war nur diese einseitige (!!!!) Tätigkeit.Daraus folgten dann Fehler, dann die Auseinandersetzung, sprich Mobbing. Obwohl ich einen Sprachfehler hatte, bin ich ein kommunikativer Typ. Nun noch mal die Frage: wäre das Studium nicht doch noch geeignet? Kann auch gut mit Computern umgehen,das ist für mich kein Problem... Mathe und Physik haben mich früher immer interessiert, fürs Bauwesen habe ich auch noch was übrig. Daher meine Frage: gibt es noch andere Ausbildungen im Architekturbereich (es muss ja nicht unbedingt Architekt sein, vielleicht eine oder zwei Stufen darunter?) Eventuell so, dass man beim öffentlichen Dienst bleiben kann? Vielen Dank noch mal für Eure Mühen und Euer Verständnis - Gruß, Katze. |
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